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Spuren auf dem Albuch

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Vermutungen zum Kultus in der Altsteinzeit

Prolog

 

Ein Versuch, den altsteinzeitlichen Funden einen kultischen Sinn zu geben, hier dem „Löwenmensch“ aus dem Hohlensteinstadel, der „Venus von Willendorf“ und dem Phallus aus dem Hohlen Stein, alle aus der Altsteinzeit.

 

Dazu meine auszugsweise Bearbeitung

der christlich-koptischen Schöpfungsberichte von Nag Hammadi – Ägypten

Die Originalpergamente stammen aus einer Ausgrabung des Jahres 1945. Diese wurden in London ins Englische übersetzt und von Konrad Dietzfelbinger prosa ins Deutsche übertragen und veröffentlicht im Dingfelder Verlag im Rahmen der Edition  Argo – Weisheit im Abendland – ISBN 3-926253-16-9 Ebr.

 

In „Vom Ursprung der Welt“ wird von mir die deutsche Übersetzung dieser Schöpfungsberichte unter drei Gesichtpunkten in eine gestraffte sprachliche Form gebracht. Der Inhalt dieser Berichte ist bewusst stark verkürzt behandelt. So werden drei Gesichtspunkte, die mir derzeit wichtig sind, darin beleuchtet.

(Analog dazu gilt dasselbe auch für die Bearbeitung von „Das Wesen der Archonten“)

 

Die Wissenschaft fragt nach dem Sinn der Benutzung und dem Geschlecht der Figur des 32-tsd. Jahre alten „Löwenmenschen“ aus der Zeit des Aurignacien in der Altsteinzeit, der Ausgrabung im Hohlensteinstadel im Urstromtal der Lone.

 

Weiter besteht die Frage, warum die „Venus von Willendorf“, eine 27tsd. Jahre alte Kalksteinfigur aus dem Gravettien – ebenfalls aus der Altsteinzeit, wie andere ähnliche weibliche Figuren aus dieser Zeit, ohne Gesicht (aber mit extrem schwellenden Formen) dargestellt sind.

 

Weiter kursieren Vorstellungen von einer wichtigen Frauengestalt in der „Vorzeit“. Diese Frauengestalt, die Lilith, eine Eva-Gestalt aus der althebräischen Mythologie, wird mit Adam in Verbindung gebracht.

 

 

So wie im Neuen Testament vier Weltsichten, aus den Tierkreissternbildern Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann (Matthäus, Markus, Johannes und Lukas), vier verschiedene Seiten des Christus-Jesus zeigen, so gibt es auch in der Schöpfungsgeschichte verschiedene „Bilder“, die „hellseherisch“ geschaut wurden.

Die Darstellungen aus dem Ersten Buch Mose, die Darstellungen aus „Der Ursprung der Welt“ und „Das Wesen der Archonten“ aus Nag Hammadi sind geschaute Imaginationen aus dem männlichen und dem weiblichen Sein. Damit ist die Richtung, aus der geschaut wird eine jeweils andere, aber das „Objekt“, die Schöpfung, ist dieselbe.

 

 

Diese Art der Anschauung und dessen Summe der Erkenntnis leuchtet ein, wenn man einmal „meine Rundwanderung“ um das Steinheimer Becken (Meteorkrater ca. 4 km Durchmesser) gegangen ist, beginnend frühmorgens unter dem Hirschfelsen und am Abend dort wieder ankommend. Immer steht im Zentrum der Steinhirt, und um diesen Zentralhügel rankt sich im Steinheimer Becken das reale Leben dieses Tages vom Früh- bis zum Abendlicht. Ein stetiger Wandel vollzieht sich beim Umwandern des Kraterrandes. Dauernd gibt es neue Eindrücke, neue Einsichten und Empfindungen und dies immer im Blick auf das Zentrum. Alles zusammen, alle Erlebnisse insgesamt geben erst ein reales Bild, die Erkenntnis vom Steinheimer Becken.

 

Warum soll die Erfassung der Erkenntnis nicht ebenfalls so sein bei den viel größeren und komplexeren kosmischen und religiösen Tatsachen, ein Anschauen von vielen Seiten, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht?

 

 

Zu den Namen sei noch angemerkt: Die Weltenkräfte, für deren Beschreibung unsere Sprache kaum ausreicht, wurden in unsere Sprache so übernommen, dass „Eigenschaften“ personifiziert sind. Im Text sind die „Eigenschaften“ bei der ersten Nennung eines Namens angefügt, als Beispiele: Sophia = Weisheit, Pronoia = Verstand. Dann gibt es noch die Namensverdoppelungen, bei denen zwei „Eigenschaften“ zu einer Wesenheit zusammenschmelzen.

 

Es ist darauf zu achten, dass die „Menschwerdung“ wie auch die „Götterwelt“ sich in Stufen „aus Gott“ herabentwickelt. Der Lichtmensch, der in fernen Himmelswelten „ist“ kommt stufenweise im Schöpfungsprozess der Erde näher und verbindet sich schließlich mit der Erdensubstanz. Die Wirkung der „Evakräfte“, die zur physischen Menschwerdung führen gehen einen anderen Weg.

 

 

Ausdrücklich weise ich darauf hin, dass diese Arbeit keine theologische oder sonstige religiöse Aussage ist. Diese Arbeit ist das Ergebnis meiner Bemühungen um eine Erklärung der altsteinzeitlichen Funde, die ich dem damaligen Kultus zuordne.

 

Im Frühjahr 2007

Adalbert Feiler

 

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Prolog

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"Vom Ursprung der Welt"

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"Das Wesen der Archonten"

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Epilog

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Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse