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Spuren auf dem Albuch

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Söhnstetten und Sontheim

Radwanderung 19 km

 

Steinheim-Söhnstetten-Sontheim-Steinheim

Gesamtstrecke ca. 19 km

Höhenunterschied: 150 m

 

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(Klicken Sie auf die Landkarte, um eine größere Ansicht zu erhalten, die Sie auch ausdrucken können)

 

Wir starten vom Steinheimer Parkplatz bei der Pharion’schen Sandgrube (Friedhof) auf ca. 530 Höhenmetern an der Landesstrasse L 1165 und fahren gute 100 m dorfeinwärts. Nach der Neuapostolischen Kirche biegen wir nach links in die Friedenstrasse ein, fahren diese durch bis wir in einer sanften Rechtskurve in die Strasse „An der Ammerhalde“ einmünden. Diese stößt an ihrem Ende auf die Strasse „Krummer Weg“. Der Krumme Weg führt links hinauf auf die Höhe, dem Waldrand entlang, an Wiesen vorbei. Weniger Geübte schieben hier ihren Drahtesel und genießen dabei den Ausblick über Steinheim. Am Ende des asphaltierten Sträßchens biegt der „Hauptweg“, der Hintere Grot-Weg, nach rechts in den Wald hinein ab. Wir bleiben aber unbedingt auf dem Sträßchen am Waldrand, hier beginnt der „Zehnbuchenweg“, und fahren erst ca 300 m weiter in den Grothau hinein bergwärts. Nach einem Kilometer „fahren – absteigen – fahren“ haben wir den jenseitigen Waldrand erreicht. Ein Wiesenweg führt uns hinaus auf die Höhe der Neuselhalder Heide. Der Anstieg vom Krummen Weg bis hier oben beträgt 120 Höhenmeter auf einer Strecke von 2 ½ km.

Hier oben mag das mittelalterliche Stockheim gelegen haben. Es gibt für diese Gegend zwei Erzählungen: „Vorweihnachtszeit in Stockheim“ und „Die Grabhügel auf dem vorderen Grot“.

Wir halten uns auf dem Heideweg halblinks, bis hinüber zum Waldrand, wo uns ein abfallendes Feldsträßchen empfängt. Dieses fahren wir westwärts weiter, ungefähr einen Kilometer in weitem Bogen nach rechts, bis wir auf die Fahrstraße Neuselhalden-Söhnstetten kommen. Dort biegen wir rechts ab und fahren – nochmal etwas mühsam - gute 150 Meter zur Höhe hinauf. Direkt auf dem „Sattel“ biegt ein asphaltiertes Feldsträßchen nach Norden ab. Dieses fahren wir 1 1/3 Kilometer weiter, zwischendurch zweigen zwei Sträßchen links ab, wir aber benutzen das weiterführende Kalksträßchen, bis wir auf den quer verlaufenden „Alten Postweg“ gelangen, der eine uralte Überlandverbindung vom Donauraum in den Neckarraum war. Hier biegen wir links ab, überqueren bald darauf die Fahrstraße Gnannenweiler-Söhnstetten und erreichen nach 300 Metern den höchsten Punkt unserer Fahrt mit 670 Höhenmetern. Bei guter Sicht sehen wir im Süden den Alpenhauptkamm. Jetzt fahren wir links und freuen uns auf eine Abfahrt bis Sontheim, über 10 Kilometer, mit nur noch zwei kleinen Anstiegen.

Nach 300 Metern legen wir allerdings noch eine Rast ein unter den Zigeunerbuchen. 

Wir sind auf einem Urweg, dem Zigeunerweg, der von Bartholomä herüberkam und auf die Ulmer Alb weiterführte.

Nach weiteren 600 Metern, links unten liegt das Wenzeltal mit seinen Heiden, stoßen wir auf einen Fichtenwaldschopf dem wir rechts entlang fahren. Das Sträßchen beschreibt einen Linksbogen – wir sind auf dem Stöckelberg. Rechts unten liegt das Mauertal, an seinen Flanken ebenfalls schöne Wacholderheiden und links, nahe dem Sträßchen, sind in der Wacholderheide Skulpturen aus örtlichem Gestein von Albrecht Briz errichtet. Jenseits am Gegenhang ist im Winter örtliches Skigebiet und im Sommer wird unten auf der Talsohle Tontaubenschießen geübt, was offensichtlich die Rehe, die man hier immer wieder sehen kann, nicht stört.

Unser Asphaltsträßchen führt nach Süden hinab ins Tal, über einen Schmelzwasser-Staudamm hinweg und wir gelangen auf einer aufsteigenden Strecke von nur 150 m an den oberen Ortsrand von Söhnstetten. Nach dieser Straßenkuppe erreichen wir nach 200 Metern bergab die Martinskirche.

Die alte Martinskirche in Söhnstetten zählt zu den Kirchen, die wie die Peterskirchen häufig an alten Römerstraßen zu finden sind, an Orten also, die früh, wegen ihrer Lage, eine gewisse politische Bedeutung erlangt haben. Karl der Große hatte vom Papst Petrus-Reliquien erhalten, worauf viele Peterskirchen und parallel dazu Martinskirchen (der heilige Martin war seinerzeit außerordentlich beliebt) gegründet worden sind und zwar vor allem auf Reichsgut. Am 22. Dezember 1852 teilte die Königliche Oberfinanzkammer dem Königlichen Evangelischen Konsistorium mit: „...wird die neue Kirche auf der Stelle der alten Kirche und des sie umgebenden vormaligen Begräbnisplatzes erbaut werden ...“

Wir fahren 300 m hinab zur Bundesstrasse B 466, überqueren diese, fahren weiter bis zum Talgrund und wenige Meter gegenüber hinauf, bis nach dem Friedhof ein Radweg nach links abzweigt. Diesen nehmen wir und gemächlich geht es durch Wiesen 1,3 km abwärts bis wir das Dudelhofsträsschen queren. Wir bleiben auf unserem Radweg Richtung Osten. Von der Bundesstraße trennt uns bald das Stubentalwedelbett, das bei entsprechender Wetterlage (harter Bodenfrost und plötzliche Schneeschmelze) Schmelzwasser führt, wie auch das Wedelbett vom Wental und das Bett vom Ugental. Alle drei schmelzwasserführenden Bäche, die sich gemeinsam in die Innenstadt von Heidenheim ergießen können, haben die dortigen Bewohner, das letzte Mal in den vergangenen sechziger Jahren, das Fürchten gelehrt. Diese Situation wurde durch Wasser-Rückhaltebecken entschärft (kurz vor Söhnstetten haben wir die Dammkrone des Mauertalbeckens befahren). Nach weiteren 2 ¼ km überqueren wir die Heuchstetter Strasse um zwischen dem Wald und den Feldern nach weiteren knappen drei Kilometern die Straßenkreuzung am Sontheimer Wirtshäusle zu erreichen. Hier gelangen wir, am tiefsten Punkt unserer Fahrt mit 520 Höhenmetern, in den Bereich des Meteorkraters. Durch Sontheim (Meteorkratermuseum (ext.)) folgen wir nun der Landesstraße L 1165 und nehmen, gleich nach dem Ortsende, den Radweg auf der rechten Straßenseite einen Kilometer bis zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz bei der Pharion’schen Sandgrube in Steinheim

 

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Spuren auf dem Albuch

 

Individuelle Wanderungen um Steinheim:

 

Allgemeines

 

Meteorkrater- Rundwanderweg Steinheim

 

Steinhirt und Klosterhof

Wanderzeit ca. 1 Stunde

 

Burgstall und Knillwäldchen

Wanderzeit ca. 1 1/4 Stunden

 

Grabhügel und Stockbrunnen

ca. 8 km

 

Über den Zigeunerweg

Wanderzeit ca. 2 ½ Stunden

 

Die Bohnerzgruben auf dem Wellesberg und die Grabhügel im Küpfendorfer Holz

ca.  4 km

 

Köhlerei

Radwanderung 13 km

Höllental-Köhlerei-Schäfhalde

 

Söhnstetten Sontheim

Radwanderung 19 km

 

Weiherwiesen

Radwanderung 29 km

Tauchenweiler-

Weiherwiesen-Wental

 

Alter Postweg

Radwanderung 25 km

Alter Postweg - Heidhöfe - Gnannenweiler - Klösterle 

 

Familienwanderung

Fuß- oder Radwanderung

eine echte Familienwanderung!

Klösterle - Bibersohl (Hohensohl) - Wental (Mühlgrund) – Wentalweible – Gnannental

 

Die Kelten

Kleine Radwanderung im Stubental und zu den "Kelten"

Radwanderung für unsere Kleinen

ca. 14 km

 

Bronzezeitl. Wälle

Die bronzezeitliche Trilogie.
Drei bronzezeitliche Wälle auf der Ostalb.
 

Heidenheimer Geschirr

zwei Wanderungen zu den ehemaligen Tongruben

 

Steinheim am Albuch (ext.)

 

 

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